Revolutionärer 1. Mai 2012, das heißt 25 Jahre autonomer Widerstand in Berlin-Kreuzberg gegen die Missstände der kapitalistischen Gesellschaft und das heißt über 125 Jahre revolutionärer Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung weltweit. Während in Athen, Barcelona und London, den Metropolen der Europäischen Union, im vergangenen Jahr immer wieder die Flammen der Revolte gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Krise aufflackerten, rollt die Welle der revolutionären Veränderungen über den afrikanischen Kontinent. Diktatorische Herrschaftsstrukturen werden umgewälzt von den aufbegehrenden Massen derer, die diese Zustände nicht mehr schweigend hinnehmen und sich gegen ihre Unterdrückung zur Wehr setzen. Auch die Regierungen, Kapitalist_innen und Fans der freien Marktwirtschaft, die die Welt in den Sumpf aus geplatzten Finanzblasen, Massenelend und Umweltkatastrophen geführt haben, werden sich den Geistern, die sie riefen nicht mehr entziehen können und ihre Privilegien abgeben müssen, wenn die sich überall auf der Welt formierenden Widerstandsbewegungen den Aufruhr „ins Herzen der Bestie“ (Che Guevara) tragen. Bei allen Unterschieden dieser Kämpfe, wird für eine Zukunft ohne Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung und Unterdrückung gekämpft und für eine Gesellschaft, die sich nach den Bedürfnissen aller richtet.
In diesem Jahr steht der 1. Mai im Zeichen des Kampfes gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Krise und mehr denn je ist es heute notwendig, sich geschlossen gegen die unmenschlichen Auswüchse des kapitalistischen Systems zur Wehr zu setzen. Lasst uns der Welt zeigen, dass wir gemeinsam und solidarisch kämpfen. Denn schon immer in der Geschichte waren junge Menschen ein wichtiger Teil von radikalen Gesellschaftsveränderungen.
Wir finden:
Spaß muss sein – sich nach einem stressigen und auf Konkurrenz aufbauenden Schulleben auch noch um die wenigen unterbezahlten Ausbildungs- und Arbeitsplätze kloppen nicht.
Spaß muss sein – Verdrängung aus unseren Vierteln, Überwachung auf Schritt und Tritt und Polizeiknüppel nicht.
Heraus zum revolutionären 1. Mai 2012, denn Spaß muss sein – Kapitalismus nicht!
30. April: 21 Uhr S-U-Bhf. Wedding: Demo gegen soziale Verdrängung
1. Mai: 10 Uhr Hackescher Markt: Gewerkschafts-Demo
1. Mai: 18 Uhr Lausitzer Platz Revolutionäre 1. Mai-Demo
und jeden 2. Freitag: Forum des Zorns ab 17.30 Uhr im Zielona Gora, Grünberger Str.
72, F’hain





