1. Mai – Tag des Zorns

Zu jung um zu kämpfen – das gibt es nicht!

Jugendliche in aller Welt stehen auf gegen Unterdrückung, Ausbeutung und das Dreckssystem in dem wir leben. Sie zeigen, dass der Kampf der heute für eine befreite Gesellschaft geführt wird ein Kampf der Jugend ist, denn es ist unser Leben und unsere Zukunft!

Seit 2007 protestieren Schülerinnen und Schüler in der gesamten BRD gegen das aktuelle Schulsystem. Über 250.000 junge Menschen streikten gegen Konkurrenzzwang und Leistungsterror, welche schon von Kind auf das deutsche Schulsystem bestimmen. Zur selben Zeit demonstrierten in Frankreich Schülerinnen, Schüler und Studierende volle drei Monate mit Streiks gegen die geplanten Reformen und wehrten sich gegen die rein Kapitalorientierten Beschlüsse ihrer Regierung. In ganz Europa wird das Bildungssystem bestimmt von sozialer Selektion und der Vorbereitung auf einen profitorientierten Konkurrenzkampf, der das gesamte spätere Leben bestimmen wird. Diese Kämpfe wurden von Jugendlichen getragen, obwohl uns in der kapitalistischen Gesellschaft die Fähigkeit zum eigenen politischen Handeln abgesprochen wird. Doch mit bundesweit hunderten Bündnissen, Streikkommitees an Schulen und selbstorganisierten Konferenzen haben wir gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Interessen eigenständig zu vertreten.

So wie in Europa gegen das aktuelle Bildungssystem gekämpft wird, wehren sich Jugendliche in aller Welt gegen die Unterdrückung durch das Kapital. Sei es in Palästina, wo Jugendliche ihre Stimme erheben gegen Besatzung und Krieg oder in Nordafrika, wo sich die jungen Generationen gegen die diktatorische Herrschaft ihrer Regime auflehnen. Bei allen Unterschieden dieser Kämpfe, wird für eine Zukunft ohne Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung und für eine Gesellschaft, die sich nach den Bedürfnissen aller richtet, gekämpft. Schon immer waren junge Menschen ein wichtiger Teil von radikalen Umstürzen. Auch in Berlin tragen jedes Jahr am 1. Mai tausende Jugendliche ihre Wut über Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße. Wir zeigen der Welt, dass wir zusammen kämpfen können. Zusammen mit all den Menschen die unter den menschenverachtenden Auswirkungen des kapitalistischen Systems zu leiden haben!

Wir haben die Schnauze voll davon uns nach einem stressigen und auf Konkurrenz aufbauenden Schulleben auch noch um die wenigen, unterbezahlten Ausbildungs- und Arbeitsplätze kloppen zu müssen.

Wir haben die Schnauze voll davon, dass sie uns die Zukunft verbauen, indem ihr unsere Eltern mit Hartz IV überzieht, im Interesse der Reichen die Mieten erhöht und uns so aus den Vierteln verdrängt, genug davon auf jeden Schritt überwacht und kriminalisiert zu werden.

Wir haben die Schnauze voll davon der Willkür Uniformierter mit Knüppeln ausgeliefert zu sein. Wir haben die Schnauze voll von diesen Kettenhunden auf die Fresse zu bekommen, wenn wir uns gegen diese Zustände wehren. Wir haben die Schnauze voll von über unseren Köpfen getroffenen Entscheidungen!

Es wird sich nur etwa verändern – wenn wir etwas verändern!
Heraus zum Tag des Zorns -Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2011!

Freitag 15. April: KIDZ-Forum
Offenes antikapitalistisches Jugendplenum 17:30 Uhr Zielona Gora Grünberger Str. 73 F-Hain

Samstag 30. April: Demo gegen Soziale Verdrängung
16:30 Uhr Rosenthaler Platz Danach: Antikapitalistische Walpurgisnacht mit Bands

Sonntag 1. Mai: Revolutionäre 1. Mai Demonstration
18 Uhr Kottbusser Tor – vorher: Klassenkampfblock auf der DGB-Demo 9 Uhr Wittenbergplatz

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